(mit den Gottesdiensten vom 07. bis 28. Februar 2021)

Seit bald einem Jahr verfolgen uns die Nachrichten, schauen wir gebannt auf Listen und Nachrichten. Unser Leben hat sich im letzten Jahr an vielen Stellen geändert. Dies gilt für unser aller persönliches Leben – und ganz parallel auch für das Leben in der Gemeinde: Kontakte mit Freunden werden vermieden, das Leben wird auf ein Mindestmaß reduziert. Das alles strengt uns an, auch wenn wir die Maßnahmen im Ganzen verstehen – im Detail und auf uns persönlich bezogen ist es schwierig. Und für die Gemeinde gilt es ganz parallel: auch hier sind die Kontakte auf das absolut Notwendige heruntergesetzt – und andere Wege müssen gesucht werden.

Die Gottesdienste am Sonntagmorgen per Video sind inzwischen eine neue Normalität geworden – doch darüber hinaus, und auch in ihnen, suchen wir – wie alle in unserem Alltag – nach neuen Wegen und Möglichkeiten.

Wir laden Euch ein, an den Gottesdiensten unserer Gemeinde teilzunehmen. Der digitale Weg bietet auch immer einen direkten Weg der Beteiligung: sei es als Kommentar unter dem Video oder hier auf der Homepage oder im Chat, der parallel zum Gottesdienst bei YouTube angeboten wird. Wir freuen uns darauf, von euch zu hören.

 

  28. Februar – Reminiszere (2. Sonntag der Passionszeit)
Diakon Mario Scheer – Sing mir ein Lied vom Weinberg!

Der Prophet Jesaja singt ein Lied. Doch es ist kein Liebeslied. Vielmehr ein Lied von enttäuschter Liebe: Warum hat der Weinberg seines Freundes, obwohl er so viel „süße“ Arbeit hineingesteckt hat, mit „bitteren“ Trauben geantwortet?

Doch natürlich geht es in diesem Gottesdienst von Diakon Mario Scheer nicht um Gärtnertipps oder die Weinlese, sondern um uns und Gott, um unser Tun und Nicht-Tun, um unsere „Früchte“ als Antwort auf Gottes gute „Pflege“.
(Gottesdienst zum Vor-, Nach- und Mitlesen; Gottesdienst direkt bei YouTube)

  21. Februar – Invokavit (1. Sonntag der Passionszeit)
Pfarrer Mischa Czarnecki – „Judas und die Vergebung“

Am ersten Sonntag der Passionszeit stürzen wir direkt hinein in das Drama dieser Welt, dieser Erzählung: der Verrat des Judas – doch wie ist es mit dem Verrat und dem Verräter? Welche Schuld trägt er? Welche Schuld tragen die anderen Jüngerinnen und Jünger? Und auch wir, die wir ja auch Jüngerinnen und Jünger sind? Und wie ist das mit der Vergebung der Schuld, um die wir ja Tag für Tag im VaterUnser bitten?
(Gottesdienst zum Vor-, Nach- und Mitlesen; Gottesdienst direkt bei YouTube)

  14. Februar – Estomihi
Pfarrer Mischa Czarnecki – „Fasten mit Herz und Hand“

Der Predigttext zum Sonntag Estomihi am 14. Februar nicht so lieblich wie der Valentinstag. Jesaja 58, 1-9a hält den Menschen des Bundes den Spiegel vor, denn ihre Fastenzeit ist zum Ritual geworden und keine Herzensangelegenheit mehr. Aber was ist „richtiges Fasten“?
(Leider hat wieder die Tontechnik aufgegeben – digital habe ich versucht, das Beste rauszuholen, aber: hört selbst…).
(Gottesdienst zum Vor-, Nach- und Mitlesen; Gottesdienst direkt bei YouTube)

  07. Februar – Sexagesimae
Pfarrer Mischa Czarnecki – „Gottes Wort im Gießkannenprinzip“

Im Gleichnis vom Sämann vergleicht Jesus das Wort Gottes mit dem Samen, der verschwenderisch über das Land gestreut wird – der Sämann fragt sich nicht, ob der Samen auf guten Boden fällt. Das Sähen ist seine Aufgabe – Wachsen und Gedeihen liegen in Gottes Hand.
(Gottesdienst zum Vor-, Nach- und Mitlesen; Gottesdienst direkt bei YouTube)