Gemeinde der kurzen Wege: die unterschiedlichen Orte unseres Gemeindelebens befinden sich alle in der Martin-Luther-Str. in direkter Nachbarschaft:

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(Alte) Christuskirche 

Der Grundstein für die Christuskirche wurde schon drei Jahre vor der Gründung unserer Gemeinde gelegt. Ihre heutige äußere Form erhielt sie im Jahre 1876 mit dem Bau des Kirchturms. Mit dem Bau und der Einweihung der „Neuen“ Kirche wurde sie für ein halbes Jahrhundert zur „Kapelle“ unserer Gemeinde: Immer dann, wenn die besondere Atmosphäre gesucht wurde, wurde sie verwendet: Bei Trauungen und Taufen, aber auch in den Sommerferien (alte Kirchen sind schön kühl) oder den Weihnachtsferien (kleine Kirchen sind besser zu heizen).

Mit der Renovierung und Erweiterung im Jahr 2018 rückte die (Alte) Kirche, die jetzt wieder den alten Namen Christuskirche trägt, zurück in die Mitte unseres Gemeindelebens. Lichtdurchflutet und hell bietet sie rund 200 Gemeindegliedern Platz für den Gottesdienst. Abendmahltisch und Kanzel erzählen ohne Worte davon, worauf unser Glaube fußt: dem Kreuz. Die digitale Orgel bietet eine Klangqualität und -vielfalt, die eigentlich erst in mindestens dreimal so großen Kirchen zu finden ist.

Durch die Bestuhlung ist eine große Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten vorhanden: Klassisch bestuhlt für Taufen und Trauungen, in der Querrichtung für die Versammlung der Gemeinde am Tisch, leergeräumt für ganz besondere Konzerte und vieles mehr.

So erzählt die Kirche von der Gemeinde Dülken: Hell und einladend, offen und freundlich, musikbegeistert und beweglich.

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Neue Christuskirche

Durch das starke Wachstum der Gemeinde in den Fünfziger Jahren wurde die Alte Kirche bald zu klein. 1967 wurde unmittelbar daneben die Neue Christuskirche eingeweiht und durch ein Foyer mit der Alten Kirche verbunden. Hier finden sonntags in der Regel unsere Gottesdienste statt. Für fünfzig Jahre bot die Kirche bis zu 300 Gemeindegliedern Platz.

Im Vergleich zur Alten Kirche kam hier besonders die reformierte Ausrichtung der Gemeinde zur Geltung: eine schlichte, fast nüchterne Gestaltung, die helfen soll, sich auf das Wesentliche, das Wort Gottes, zu konzentrieren.

Gleichzeitig lieben viele Besucher die helle und transparente Atmosphäre – und während der Gottesdienste durch die großen Fenster in doppeltem Sinne eine „Offenheit zum Himmel“.

Leider haben wir uns in den Jahren 2018 bis 2020 schon wieder von der „Neuen“ Kirche verabschieden müssen. Mit den Materialien und der Architektur der 1960er Jahre wurde nicht für die Ewigkeit gebaut – sondern genauso, wie es die Architektur erzählt: ein Zelt ist immer nur eine Heimat auf Zeit.

Im Moment wird die Kirche zurückgebaut und abgerissen – es entsteht ein großer Gemeindegarten: noch immer ein Ort, an dem sich die Gemeinde treffen kann – nur ohne die Grenzen, die Mauern bilden.

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Gemeindezentrum

Als Nachfolger des alten „Gemeideamtes“ mit dem Jugendhaus „Czolem“ wurde 2001 gegenüber der Alten Kirche ein großes und geräumiges Gemeindezentrum eröffnet.
Es beherbergt den Gemeindesaal, den großen Kinder- und Jugendbereich auf drei Etagen mit der Jugendfreizeiteinrichtung „atC@fe“ und unser Gemeindebüro.

Der kleine und große Gemeindesaal kann auch für Familienfeierlichkeiten gemietet werden. Zu näheren Einzelheiten wenden Sie sich bitte an unser Gemeindebüro.

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Kindertagesstätte „Villa Regenbogen“

Im Jahr 1999, 52 Jahre seit Bestehen, wurde unser Evangelischer Kindergarten durch Brandstiftung über Nacht völlig zerstört.

Nach drei Jahren Kindergartenarbeit in einer provisorisch umgebauten Büroetage in der Nachbarschaft, konnten dann Kinder und Erzieherinnen am   7. Juni 2002 in die neue Einrichtung mit ihren großzügigen Räumlichkeiten einziehen, die an derselben Stelle, unmittelbar neben der Neuen Christuskirche, entstanden war.

Aus der engen „Arche Noah“ wurde die „Villa Regenbogen“! Sie hat auch eine eigene Homepage.

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Pfarrhaus

Den Abschluss der „evangelischen Straßenseite“ zwischen Viersener Str. und Schiricksweg bildet das Pfarrhaus.