Das konnten wir Mitarbeiter von „Weihnachten im Schuhkarton“ mal wieder hautnah erleben.
Bei einem Connect-Treffen (engl. verbinden, vernetzen) in DSC_0030 - Kopie - KopieBonn haben wir von einer Verteilerreise nach Polen erfahren. Diese hatte uns sehr berührt, da die beschenkten Kinder weit entfernt vom nächsten Ort wohnen und somit nur begrenzt Kontakt zu Anderen haben. Um zu ihnen zu gelangen, muss man eine Stunde lang, unter anderem mitten durch einen Wald mit Schlamm und Matsch, auf unbefestigten oder nicht vorhandenen Straßen fahren. Ein Abenteuer – nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch für die Kinder. Sie waren anfangs sehr schüchtern und gespannt, wer da kommen würde.

Als sie ihre Päckchen erhielten, wussten sie erst gar nicht, was sie damit tun sollten. Die Mitarbeiter haben sie dann gemeinsam mit ihnen geöffnet und ihnen erklärt, dass sie die Sachen behalten dürfen. Die Freude war riesengroß!

DSC_0048Für uns hier in Viersen/Dülken war die Freude mindestens genauso groß, als wir erfahren haben, dass diese Kartons für die Kinder hier in Viersen von einer Familie liebevoll gepackt wurden. Wir werden oft gefragt, warum die Kartons ausgerechnet nach Polen gehen. Wenn man die Fotos sieht und die Umstände kennt, unter denen die Leute teilweise dort leben, kann man die Gründe sehr gut verstehen.

DSC_0031 - Kopie - KopieWie schön ist es, wenn ein kleiner Schuhkarton, gepackt mit ganz viel Liebe und Geschenken, dort Licht hinbringt, wo sonst Einsamkeit herrscht.

 Alle Bilder auf dieser Seite von Evelyne Reinhardt