Diesmal hat sich das Mirjamteam für ein brisantes Thema entschieden, das alle Menschen auf dem Planeten Erde angeht: Klimawandel – was können wir tun? „Das Elend, das der Klimawandel bereits jetzt verursacht, ist nicht nur eine Folge der ungezügelten Ausbeutung der Natur. Es ist die Folge der Herrschaft von Menschen über Menschen. Es ist die Folge struktureller Ungerechtigkeit. Die Ressourcen- und Klimakrise untergräbt massiv die Menschenrechte, die Menschenwürde und eine gerechte Weltgemeinschaft“, so Alfred Buß, ehemaliger Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Klimaschutz hat in den letzten 20 Jahren auch in den Kirchen, kirchlichen Werken und Gemeinden zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Auf ökumenischer Ebene haben sich eine Vielzahl von Initiativen gegründet, die sich für mehr Klimagerechtigkeit einsetzen. Dazu gehören neben dem gesellschaftlichen Engagement auch praktische Ansätze zur Überprüfung des Verbraucherverhaltens und des Lebensstils. Es gibt auch viele Möglichkeiten, das Leben im Gemeindehaus nachhaltiger zu gestalten. Immer mehr Gemeinden setzen sich ganz praktisch für den Klimaschutz ein. Am Mirjamsonntag gibt es nach einer liturgischen Einstimmung in der Kirche die Chance, dass wir uns von Menschen inspirieren lassen, die schon richtig gute Ideen zum Klimaschutz realisiert haben. An bunten Tischen im Gemeindehaus werden sie unsere Neugier stillen, indem sie unsere Fragen beantworten. Ein Tisch wird für uns alle und unsere eigenen Ideen sein: da wollen wir neue Inspirationen für unsere Gemeinde sammeln. Getränke und Bio-Naschereien helfen uns, in Schwung zu kommen. Können wir als Gemeinde Gottes etwas Besonderes auf den Weg bringen? Ganz sicher !!!
Die ganze Gemeinde, Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche sind herzlich zu unserem Gottesdienst eingeladen. Die Kleinsten bereiten sich im kleinen Kreis auf unser Thema vor und können dann mit uns an der bunten Ideenbörse teilnehmen. 1

Sonja Herdieckerhoff

„Wir können die erste Generation sein, die die Armut abschafft, und sind die letzte Generation, die den Klimawandel aufhalten kann.“
Ban Ki-Moon, ehemaliger UNO-Generalsekretär

1 In Anlehnung an die Arbeitsmappe der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland e.V.