Unsicherheit ist das Wort, das die aktuelle Lage mit Sicherheit am Besten beschreibt: Noch immer wird vieles, unser Alltags-, aber auch gerade unser Gemütsleben, vom Blick auf die Zahlen bestimmt. In den letzten zwei Jahren haben wir viel über unseren Umgang mit der neuen Krankheit gelernt: wir haben Masken, wir haben die Impfungen, wir haben (bald) die ersten Medikamente. Doch zugleich müssen wir neu die Bedeutung der Zahlen lernen: waren es vor einem Jahr noch Inzidenzen im zweistelligen Bereich, die uns Sorgen bereiteten, zucken wir heute bei vierstelligen Zahlen fast nur noch mit der Schulter: die Gefahr für die Gesellschaft scheint kleiner geworden zu sein – aber was bedeutet das für unser je eigenes, individuelles Risiko?

Und dann die eine große Unsicherheit, die so sehr gegen jedes seit Urzeiten eingeprägtes Wissen steht: in Zeiten der Gefahr suchen wir eigentlich die Nähe des Anderen, suchen den Halt in der Gemeinschaft – doch gerade die große Gemeinschaft ist das, was gerade das Risiko ist. So müssen wir alle neue Wege suchen, diesen Halt in der Gemeinschaft neu zu finden.

Ein Weg, diese Gemeinschaft aufrechtzuerhalten, bieten uns die sogenannten „Neuen Medien“. Doch zugleich spüren wir auch, dass WhatsApp, VideoChat und ähnliches diese Gemeinschaft nur unzugänglich ersetzen können. Vielleicht wäre ein Modell aus den frühen Tagen der Pandemie hilfreich: Sucht euch einen kleinen, aber um so festeren Kreis von Menschen, mit denen ihr eure Zeit gemeinsam verbringt, ganz real und nicht per Chat. Besucht euch zum Kaffee oder auf ein Bier, macht gemeinsame Ausflüge in die schöne Schöpfung (wenn es das Wetter endlich zulässt), kocht gemeinsam, verbringt gemeinsam Zeit.

Und wenn es gerade ein Sonntagmorgen sein sollte, an dem ihr gemeinsam frühstückt: schaltet euch dazu zu unseren Gottesdiensten und verbindet eure Gemeinschaft am Frühstückstisch mit der Gemeinschaft unserer Gemeinde (und wenn ihr mögt: lasst uns über den VideoChat teilhaben an Eurer Gemeinschaft).

Unsere Gottesdienste sind für alle offen, die kommen möchten – auch wenn es gerade den kleinen zusätzlichen Aufwand bedeutet, einen Test mitzubringen, wenn man keine Impfung nachweisen kann. Eine Anmeldung ist dafür nicht nötig, die 70 Plätze in der Kirche sind mit zusätzlichem Abstand gestellt.

Falls ihr nicht in die Kirche kommen könnt oder wollt, könnt ihr hier die Gottesdienste online nachverfolgen oder nachlesen.

 

06. Februar
Pfarrer Mischa Czarnecki
Das kleine große Wunder: Mut

(Gottesdienst zum Vor-, Nach- und Mitlesen; Gottesdienst direkt bei YouTube).

Wir feiern den Gottesdienst um 11:00 Uhr in der Kirche – und live im Internet übertragen.

 

13. Februar
Pfarrer Mischa Czarnecki
Wie ist das mit dem „Licht leuchten lassen“?

(Gottesdienst zum Vor-, Nach- und Mitlesen; Gottesdienst direkt bei YouTube).

Wir feiern den Gottesdienst um 11:00 Uhr in der Kirche – und live im Internet übertragen.

 

20. Februar
Diakon Mario Scheer
Die GottPass-App

(Gottesdienst zum Vor-, Nach- und Mitlesen; Gottesdienst direkt bei YouTube).

Wir feiern den Gottesdienst um 11:00 Uhr in der Kirche – und live im Internet übertragen.

 

 

27. Februar
Pfarrer Mischa Czarnecki
Friedenssucher

(Gottesdienst zum Vor-, Nach- und Mitlesen; Gottesdienst direkt bei YouTube).

Wir feiern den Gottesdienst um 11:00 Uhr in der Kirche – und live im Internet übertragen.